Ballschubser >>> erstes Saisonspiel >> erster Sieg

v.l.n.r.: Eugen; Sascha; Volker; Dennis; Willi und kniend Ralf

 

Am Montag, 12. November sind die Ballschubser der FSV Dörnhagen (Volleyball) zu Gast beim TSV Körle gewesen. Die Saison der FZR Kassel begann somit zugleich mit einem Auswärtsspiel.

Da die Ballschubser noch auf zwei Rekonvaleszenten warten, überraschte sie der dritte Ausfall infolge einer Verletzung besonders.  So konnte Trainer Ralf Hesse lediglich auf sechs Spieler zurückgreifen. dies ist in Körle immer besonders schmerzlich, da Körle immer so zahlreich aufgestellt ist, dass sie regelmäßig wechseln können und zudem eine lautstarke Unterstützung haben.

So auch heute >> zu Anfang.

Die Ballschubser hatten gleich den ersten Aufschlag und wollten damit einen beruhigenden Vorsprung schaffen. Weit gefehlt. Angepeitscht durch die „Bank“ stiegen die Gastgeber als Heimmannschaft stark ein. So kam es, dass die Ballschubser einem zwei Punkte Rückstand „hinterliefen“, doch dies in großer Ruhe. Dann feuerte Ralf das Team an, gab die Schlagzahl vor und die Müdigkeit verflog aus den „Knochen“ der Dörnhagener. Punkt um Punkt wurde erspielt. Konzentriert wurden Volker und Ralf als Steller gesucht. Beide konnten die Angreifer immer wieder gezielt einsetzen. Diese nutzen, jeder auf seine Art und Weise, die Chancen konzentriert und fehlerarm aus. So spielte Willi die Bälle immer wieder „Line“ und brachte die Körler Abwehr in Verlegenheit. Dennis und Sascha schlugen die Bälle hart und platziert in die Feldmitte, so dass der Block aufgrund ihrer schlaghöhe keine Chance erhielt. Eugen dagegen, schlug hier und dort bewusst den block an um dann wieder den blockfreien raum gnadenlos in Punkte umzusetzen.
Trotz anfänglichem Rückstand gewannen die Ballschubser den ersten Satz sicher mit 25:13.

Auf zum Zweite. Ralf bat um Aufrechterhaltung der Konzentration, immerhin ist der zweite Satz immer der „Schwachpunkt“ der Ballschubser. Und was soll ich sagen. Rückstand zu Beginn. Die Steller mussten immer mehr Bälle erlaufe, darunter litt dann auch das Zuspiel. die Angreifer blieben plötzlich im Block hängen oder setzen die Bälle neben das Feld. Es wurde nicht schlecht gespielt, aber irgendetwas fehlte. So konnten sich die Ballschubser nicht absetzen, hatten teilweise sogar bis zu vier Punkte Rückstand. Bis zur Satzmitte. Ralf Peitschte nochmals an und verlangte mehr Körperspannung und Konzentration. Es wirkte. Wieder wurde Punkt um Punkt herausgespielt. die Annahme erfolgter präziser und die Abwehr war plötzlich wesentlich agiler. Geht doch!
25:18

Jetzt der dritte und hoffentlich letzte Satz.
Wie gehabt. Rückstand. Bis zu drei Punkte. Gut gespielt. Jede Aufgabe der Körler in einen Punkt für die Ballschubser umgewandelt. Aber bis zum Spielstand von 8:10 wurden auch zehn Aufgaben verschlagen! Was war denn das? Grundsätzlich haben alle Ballschubser eine sichere und gute Aufgabe. Grundsätzlich. Dann eine Aufgabenserie von Ralf, gefolgt von einer weiteren durch Dennis und der Satz wurde gedreht. Das Spiel wurde wieder stabiler und alle Bälle von allen Spielern sicher verwandelt.
25:14

Ein klarer, nicht unbedingt erwarteter Sieg, für die Volleyballer aus Dörnhagen. Aber die ruhige, teamorientierte und vollkommende entspannte Spielweise der Ballschubser brachte den Erfolg.

Es war ein angenehmes Spiel in freundschaftlicher Umgebung. Dank an die Körler für den sympathetischen und kameradschaftlichen Abend.

Trainer Ralf Hesse konnte sich an diesem Abend auf Dennis Wagenknecht, Eugen Peil, Sascha Suski, Volker Kamin und Willi Karsten verlassen.

Beide Teams nach dem Spiel. Rot ist domenierend ;-)

Funblocker vs. TV Jahn

 

Am 2. November  fand  das 1. Saisonspiel der Funblocker in der Sporthalle in Dörnhagen statt. Sie empfingen das Team des TV Jahn aus Kassel.

Die Funblocker waren mit einem zur Verfügung stehenden Auswechselspielern gut aufgestellt und starteten hochmotiviert in den ersten Satz des ersten Spiels der Saison. Die gute Annahmeleistung der Funblocker und gelungene Angriffsschläge bedeuteten zur Mitte des Satzes die Führung mit einem Spielstand von 13 : 11. Zu diesem Höhenflug hat sicherlich die taktische Variante der Feldabwehr mit der vorgezogenen 6 beigetragen. Die Führung konnte allerdings nicht lange gehalten werden, da die Funblocker im Folgenden etwas die Konzentration verloren und somit unnötige Fehler zuließen, die der TV Jahn zum Punkten nutze. So ging der erste Satz mit einem Endstand von 19 : 25 zu Ende.

Mit neuer Energie durch einen Wechsel auf der Seite der Funblocker und neu gefasstem Selbstvertrauen durch die gute Teamleistung im ersten Satz, starteten die Funblocker erfolgreich in den 2. Satz. Es war ein Kopf an Kopf- Rennen mit dem TV Jahn. Immer wieder konnten die erfolgreichen Blocks von Sascha, Axel und Volker die gezielten Angriffsschläge vom TV Jahn stoppen. Gut platzierte Angaben setzen den TV Jahn zudem unter Druck. Erst kurz vor Ende des Satzes übernahm der TV Jahn mit seinem starken Angriff wieder die Führung, sodass der Satz mit 22 : 25 knapp gegen uns entschieden wurde.

Die Funblocker waren nun fest entschlossen, den 3. Satz für sich zu entscheiden. Bis Mitte des Satzes hielten die Funblocker gut mit, jedoch kam es bei einem Spielstand von 11 :13 für den TV Jahn zu einem Bruch im Spiel. Die Luft war irgendwie raus. Unkontrollierte Angriffsschläge und Annahmefehler seitens der Funblocker führten im Endeffekt zu einen Ergebnis von 13 : 25.

Trotzdem hatten die Funblocker viel Spaß beim Spiel, haben neue Erkenntnisse dazu gewonnen und freuen sich nun auf das nächste Spiel gegen den SVW 06 Ahnatal, wo der erste Saisonsieg eingefahren werden soll.

Lisa für das Team

 

Die Funblocker v.l.n.r.:
Sascha Suski, Lisa Horsel, Jörg Stoffels, Roland Elwenn, Axel Rex, Volker Kamin, Vladimir Bich

      

Endspiel der Volleyball Freizeitrunde

 

Am Freitag den 24. August trafen in der Sporthalle Dörnhagen die beiden ungeschlagenen Teams der Volleyball Freizeitrunde Nordhessen aufeinander.

Dynamo Windrad aus Kassel, als Favorit in die Runde gestartet und die Ballschubser der FSV Dörnhagen. Wie ernst die “Windräder“ das Spiel und die FSVler genommen haben, war daran zu erkennen, dass sie mit all ihren Topspielern anreisten. Leider ließen sich die Ballschubser von dem Aufgebot aus ehemaligen Regional- und Oberligaspielern beeindrucken.

Doch dazu später mehr.

 

Schon beim Aufwärmen und Einschlagen zeigte es sich, dass wird ein harter Fight. Dynamo hatte elf Spieler im Aufgebot, Dörnhagen konnte nur mit sechs kontern. Leider sind Gerd Kühl und René Hesse verletzungsbedingt ausgefallen.
Nichtsdestoweniger starteten die Dörnhagener ruhig und souverän. Schnell war ein drei Punkte Vorsprung erspielt. Das Team um Spielertrainier Ralf zeigte warum man seit über einem Jahr ungeschlagen ist. Doch dann kamen die Spieler, die letzte Saison noch Liga gespielt hatten mit ihrer großen Erfahrung und Dynamik zum Einsatz. Präzise Flatteraufgaben stellten die FSVler vor große Probleme. Dadurch bekamen die Gäste schnell Oberwasser und gingen mit 8 Punkten deutlich in Führung. Irgendwie schienen die sechs Ballschubser ihr Vertrauen verloren zu haben. Die Körpersprache und dadurch auch die Körperspannung ließen deutlich nach. Dadurch gingen leichte Bälle verloren, es wurde kein Druck aufgebaut. Die Abwehr war unpräzise. Es lief nicht.
Mit 25:19 ging der Satz verdient an Dynamo.

Im zweiten Satz sollte es besser werden. Doch alle versuchen vom Spielertrainer das Team aufzubauen schlugen fehl. Durch den selbstbewussten, fehlerfreien und energiegeladenen Auftritt ließen sich die sonst so souveränen Ballschubser „die Butter vom Brot nehmen“. Nein, es wurde nicht schlecht gespielt, aber auf dem höchsten Niveau, muss alles stimmen. Besonders mental muss man dabei sein.
25:15 hieß es nach dem zweiten Satz für Dynamo.

Ralf sprach nochmals auf die Spieler ein. Feuerte an, baute auf. Irgendwie, durch irgendetwas gingen die Köpfe der Ballschubser nach oben. Nein, so wollen wir die Runde nicht beenden. Bälle, in den beiden ersten Sätze schon aufgegeben, wurden jetzt erkämpft. Prallte der Ball vom Block ab, einer lief und sei es mehrere Meter hinter dem Feld und erhechtete den Ball. Der Angriff kam jetzt immer öfters durch. Sascha schlug jetzt wieder seine gefürchteten Hämmer. Axel spielten mit seinen harten, aber sehr präzisen Bälle die Abwehr der Windräder ein um das andere Mal aus. Die Annahmen kamen jetzt sicherer zu den Stellern. Sie konnten damit auch flexibler die Angreifer einsetzen. Nicht selten wurden die Gäste durch die schnellen Bälle von Dennis überrascht. Plötzlich stand Willi frei und konnte den Ball versenken. 24:23 für Dynamo und auch noch einen starken Aufschläger. Annahme der Ballschubser. Angriff. Punkt.24:24. Dabei dachten die Dynamos sie hätten das Spiel gewonnen. Nicht mit uns. Axel war plötzlich überall auf dem Feld zu finden, wo sich eine Lücke auftat. Zwei Punkt Vorsprung mussten her. Die Dörnhagener gaben alles. Immer wieder kleine Rückschläge und die Führung war dahin. Dann endlich. Angriff der Windräder. Voll in das Netz und 32:30 für die FSVler. Was für ein Satz.

Satz vier. Jetzt waren die Ballschubser da. Von Beginn an setzten sie die Windräder unter Druck. Keiner aus dem Team zeigte auch nur eine kleine Konzentrationsschwäche. Mental waren sie alle dabei. Da war es wieder >>> das Team aus Dörnhagen. Wie eine Mauer standen die Ballschubser den Gästen gegenüber. Diesie boten alles auf. Wechselten zum wiederholten Mal. Doch die Abwehr der Dörnhagener holte jeden Ball. Selbst Bälle von Dynamo, die ohne Blockabwehr geschlagen wurden, „grub“ die Abwehr der Ballschubser vom Boden. Alle Angreifer der Ballschubser versenkten jetzt die Bälle so wie es sein soll, mit viel Schuuuuub!
25:19 für Dörnhagen!

Der fünfte Satz musste her. Er wird das Spiel und die Saison entscheiden. Spielzeit mittlerweile mehr als 100 Minuten. Dynamo wechselte noch einmal. Dörnhagen auch >>> die Seite. Der Elan blieb. Auf beiden Seiten wurde jetzt noch mehr gekämpft. Die sechs Ballschubser mobilisierten die letzten persönlichen Reserven. Leichte Führung hier, leichte Führung dort. Bei 8:7 für Dynamo wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Doch jetzt kam die fehlende Auswechselmöglichkeit zum Tragen. Die doch teilweise mehr als 30 Jahre jüngeren Spieler, die zudem mehrfach wechseln konnten, waren den nötigen Tick „frischer“. Noch immer boten die Ballschubser Paroli. Doch
15:10 für Dynamo.

 

Ein spannendes, auf höchstem Niveau geführtes Spiel ging zu Ende. Ebenso eine lange erfolgreiche Saison. Schlussendlich sind die FSVler zweiter der FZR, mit nur einem Punkt unterschied! Ballpunkte haben sie sogar mehr.

Bedanken möchte sich das Team beim Schiedsrichter Gerd Kühl, der das Spiel über zwei Stunden souverän geführt hatte. Danke Gerd!

 

Dem Trainer Ralf Hesse standen an diesem Abend; Axel Rex, Dennis Wagenknecht; Sascha Suski, Willi Karsten und Volker Kamin zur Verfügung.


In der Saison spielten zudem noch Lisa Horsel, Eugen Peil, Gerd Kühl und René Hesse (Mannschaftsführer und Co-Trainer).

Der Trainier möchte sich bei allen für den großen Einsatz über die ganze Saison hinweg bedanken.
Das habt ihr toll gemacht > Jungs.

 

Wer Spaß am Bericht und dadurch am Volleyball gefunden hat, kommt einfach freitags ab 19:00 Uhr in die Sporthalle Dörnhagen.

 

Funblocker vs. PSTN >>> 19:25, 15:25, 25:23, 23:25

 

… so die Kurzmeldung, doch da war noch mehr!
 

Erst die altbekannten Schwächen; schlechte Ballannahmen auf den Steller, zu wenig geblockt, zu hektische Spielweise.
Der einzige junge Angreifer und sehr wenigen Angriffe von PSTN; sie machten deutlich zu viele Punkte.

 

Im 3.Satz hatten wir dann einen guten Lauf, haben früh geführt, deutlich besser und erfolgreich geblockt und PSTN die Fehler machen lassen. Jetzt wurden die Gäste deutlich nervöser und nahmen 2 Auszeiten. Wir waren teilweise 6 Punkte vorne!
Doch auf einmal wurde es richtig spannend. PSTN erkämpfte den Ausgleich, aber wir haben mit eisernem Team Willen und einer tollen Teamleistung unseren ersten gewonnenen Satz in dieser Runde mit 25:23 nach Hause gebracht...
?


Der vierte Satz war recht ausgeglichen, mal die einen, mal die anderen vorne, auch der gute Angreifer der Gegner kam nicht mehr richtig zum Zug, ein spannendes Kopf an Kopf Rennen, um den entscheidenden Satzgewinn, der am Ende leider zu unseren Ungunsten mit 23:25 verloren ging!


Unser größtes Manko über das gesamte Spiel und die Saison war, dass ungenaues Zuspiel auf die Steller und viel hektisches Gewusel am Netz. Dies bedingte viel zu wenig verwertbare Bälle für Sascha zum Schlagen. Dadurch nahmen unseren besten Angreifer, wenn auch ungewollt, aus dem Spiel. Ebenso alle anderen Angreifer, die mehr Bälle retten mussten, als sie schlagen konnten.
>>> Schade, sonst wäre der erste Saisonsieg wirklich möglich gewesen.


Trotzdem ein schönes spannendes Spiel, dass uns positiv in Erinnerung bleiben wird!
Das nächste Mal stellen wir die klassischen Fehler früher ab, stellen und schlagen noch besser und kämpfen genauso.
Dann können wir auch gewinnen....
???

Den ersten Teilerfolg vom Team Funblocker teilten sich:
Lisa, Jörg, Johannes, Roland, Sascha, Stefan und Volker.

 

Roland für das Team Funblocker

Hinten v.l.n.r.: Jörg, Stefan, Volker und Roland
Vorne v.l.n.r.: Sascha, Lisa und Johannes

Quo vadis Dörnhagen?

 

oder Kampfspiel bei den „Jahnern“.

 

Am Donnerstag, 03.05. waren die Ballschubser nach Kassel zu TV Jahn eingeladen gewesen.

Im Gegensatz zum erfolgreichen Spiel gegen WVC (wir berichteten) konnten wir diesmal mit Bestbesetzung antreten. Das es kein leichtes Spiel werden würde ist allen bewusst gewesen.

Doch mit dem was kam, hat keiner gerechnet.

Schon beim Einspielen herrschte eine spannungsgeladene Stimmung in der Halle. Das fröhliche Miteinander was in der Freizeitrunde (FZR) herrscht, war einem gereizten Grundton gewichen.

 

Doch zum Spiel.

Frei nach dem Motto, „never change a winning team“, stellte Trainer Ralf das zuletzt erfolgreiche Team wieder auf. Doch diesmal war es kein Team. Sechs Individualisten versuchten ihr Bestes. Doch dies wurde immer wieder durch fragwürdige Entscheidungen eingebremst. Die Spieler verkrampften. Aufgaben wurden verschlagen, einfachste Annahme wurden nicht erreicht, Bälle neben das Feld gespielt … . Es lief einfach nicht. Schnell führten die Jahner deutlich. Die Ballschubser kamen noch nicht einmal ansatzweise heran. Fast wehrlos und ohne Körperspannung ging der erste Satz an den Dörnhagenern vorbei.
9:25

 

Spielführer René stellte das Team um. Wirklich entspannter wurde es nicht. Alle versuchten 110 % zu geben, scheiterten jedoch daran. Total verkrampft. Warum? Gerne wird alles auf den Schiedsrichter abgewälzt, doch meist ist dies subjektiv und entspricht nicht unbedingt der Objektivität. Aber nicht gepfiffene Sicherheitsaspekte (z.B. Übertreten an der Mittellinie) oder wiederholte auffällige Fehlentscheidungen, trugen nicht zur Ruhe im Spiel bei. Aggressive Bemerkungen der Gastgeber taten ihr Übriges dazu. Doch die FSVler wären nicht die FSVler, wenn sie nicht kämpfen würden. Mühsam, aber stetig. Hier ein harter Angriff, dort ein starker Block und plötzlich stand es 24:23 für die Ballschubser. Störende Rufe während der Aufgabe zeigten leider Erfolg. 24:24. Annahme, Stellen, Punkt Dörnhagen. Dasselbe bei den Gastgebern. 25:25. Plötzlich 27:25 für Jahn.
Doch der Satz zeigte, wir können es schaffen.

 

Dritter Satz, nach Meinung der Gastgeber der letzte. Nicht mit uns. Trainer Ralf machte nochmals deutlich, dass er mehr Ruhe verlangt. Sicherlich wurde kein Schalter umgelegt; unverständliche Entscheidungen auf Zuruf machten dies auch schwer. Doch eine saubere Annahme, konsequenter Einsatz der Angreifer durch die Steller, brachten nach und nach eine stabile Führung. Ausgenutzt wurde dabei auch das Auswechseln bei den Gastgebern.
25:22. Geht doch!

 

Never Change a winning Team, eigentlich. Doch ein FSVler bat um Auswechslung. Nein keine Verletzung, die „verbalen Nadelstiche“ wurden zu viel. Doch es gab kein Bruch im Team. Endlich ruhiger und wieder als Team auftretend, wurden die Fehler der Jahner vom „Team Ballschubser“ bestraft. Gezielte Aufgaben erschwerten den Spielaufbau. Mit Akribie wurde jede Schwäche durch die Ballschubser ausgenutzt. Auch wurde es bei den Jahnern ruhiger. Vereinzelte Verbalversuche, wurden jetzt leicht weggesteckt.
25:18

 

Ein Punkt gesichert. Doch die Dörnhagener wollten jetzt mehr.

Entscheidungssatz. Die Aufgabe geht an die Jahner. Schnell liegen die FSVler 0:6 hinten. Doch keine Unruhe. Auszeit, Absprache, weiter. Punkt für Punkt wird der Vorsprung „abgeknappert“.
6:7, 6:8 Seitenwechsel.
6:9 >>> 9:12. Die Jahner fühlten sich als Sieger. Kampferprobte Abwehr im Team der FSVler brachte Punkt und Aufgabe für die Ballschubser. Der Aufgabenspieler suchte sich einen Spieler aus und machte Punkt auf Punkt. Entstand aus der Annahme dann doch ein Angriff, so ist er eine sichere Beute für Block oder Abwehr.
15:12

Satz und Sieg für die FSVler.


Nach zweistündigem schweren, anfangs verkrampften, Spiel gewinnt das Team Dörnhagen verdient.
Gesiegt, weil das Team sich auf Volleyball konzentriert und als Team präsentiert hat.
Die Wogen wurden wieder geglättet, denn so wollten wir die Halle nicht verlassen.

Die Tabellenführung bleibt ohne Spiel-, doch mit einem Punktverlust, in Dörnhagen.

 

Ralf konnte an diesem Abend auf Axel, Dennis, Gerd, René, Sascha und Willi zählen.

 

Dank auch an das Therapiezentrum Prokopy, dass noch am Spieltag einen Spieler „fit geknetet“ hat.

Überraschungssieg der Ballschubser

 

Am Freitag, den 27.04., waren die Ballschubser zum Spiel nach Kassel, zum ungeschlagenen Seriensieger der Freizeitrunde, eingeladen.
Zunächst sah alles gut aus. Das gesamte Team stand Ralf zur Verfügung.
Stand!
Erst wurde Eugen am Knie operiert (keine Volleyballverletzung) und dann mussten auch noch Sascha und René unmittelbar vor dem Spiel infolge einer starken Erkältung absagen.

Jetzt waren wir nur noch fünf. Lisa von den Funblockern half uns kurzfristig aus. Danke.

Demzufolge war unser Ziel ganz bescheiden gesteckt. Mit erhobenen Haupt zumindest einen Satz erkämpfen.

 

Ziele sind manchmal wie Träume.

 

Als das Spiel begann, standen immerhin fünf Spieler auf dem Feld. Einer war aufgehalten worden.
Gleich die ersten beiden Bälle wurden vom Spieltrainer leicht vergeben. Aber dann; einen starken Angriff abgewehrt und der erste Ball schlug bei den Gastgebern ein. Eine Aufgabenserie brachte plötzlich einen kleinen Vorsprung. Doch die Ballschubser ließen die WVCler nicht in das Spiel kommen. Platzierte Angriffe, guter Block, starke Abwehr und Ruhe zeichnete das Dörnhagener Team aus. Plötzlich erschien unser sechster Mann. „Mach dich erst einmal warm“ lautete die Ansage. Verständlich; wir führten 19:9. Da kommt keine Hektik auf. Eingewechselt und den Satz mit 25:14 souverän abgeschlossen. Ziel erreicht.

 

Der zweite Satz, unser Handicap. Da haben wir immer eine Schwächeperiode. Auch diesmal, die Gastgeber gingen leicht in Führung, wir glichen aus. Führung, Ausgleich. 5:5; 10:10; 15:15; 20:20. Hin und her. Auf hohem Niveau. Da einen Ball vom Boden gekratzt. Wieder diese gute Blockarbeit. Abwehr, Stellen, Schlag. 22:20. Kurzes Missverständnis. 22:23. Konzentration, Annahme, stellen Punkt. Aufgabe Punkt; Satzball. Angabe, Block Satzsieg. 25:23

Welch ein Ding. Wir holen zwei Sätze und damit einen Punkt beim WVC, der noch keinen Satz abgegeben hat.

 

Doch noch ist ein Satz zu spielen.
Der Spielführer der Gastgeber fragt nach, ob wir ohne Schiedsrichter spielen würden. Man braucht den Schiedsrichter zur Verstärkung des Teams, so die Begründung!
Selbstverständlich, so das Team der Ballschubser.
Aber mit fassungslosem Blick.

 

Ich mache es kurz. Nach einer leichten Führung der WVCler holten die Dörnhagener auf und gingen mit sechs Punkten in Führung. 16:10. Dann kam eine starke Angabenserie der Gastgeber. 16:16. Auszeit, Aufmunterung und Konzentration. Annahme, stellen Punkt. Geht doch wieder. 23:19. ein strittiger Ball der auf Vorschlag der WVCler als Doppelfehler (ohne Punkt) wiederholt wurde. 23:20. Aufgabe durch den WVC. Gute Annahme > 24:20. Unsere folgende Angabe wird gut angenommen und top gestellt. Unser Block steht wie eine Mauer, aber der Angreifer zeigt nerven und hämmert den Ball in das Netz.
Jubel bei den Ballschubsern. Innerhalb einer Stunde vom klaren Verlierer zum deutlichen und souveränen Sieger!

 

Ein Spieler der Ballschubser muss aufgrund seiner herausragenden Leistung besonders erwähnt werden >>>> das Team!

 

Das Team: Lisa Horsel, Axel Rex, Dennis Wagenknecht, Gerd Kühl, Willi Karsten und R. Hesse

 

Wer Lust hat unser Team zu verstärken oder einfach nur Volleyball zu spielen,

jeden Freitag ab 19:00 Uhr in der Sporthalle Dörnhagen.

Wir freuen uns!

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Kuriosität in der Volleyball - Freizeitrunde

 

Am 23. März kam es wieder zum Zusammentreffen der beiden Volleyballteams des FSV Dörnhagen.

Und nein, es gab keine Geschenke. Sicherlich ein faires Spiel ohne Schiedsgericht, aber streng nach den Regeln und Kampf um jeden Ball. Die Ballschubser mussten leider auf Stefan und Dennis verzichten. Kurzfristig sagte dann auch noch Gerd ab, so dass sich das Team der Ballschubser von alleine aufstellten, bis auf die taktischen Finessen von René.
Lisa konnte dagegen bei den Funblockern fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Volker befand sich im Urlaub, dafür wurde das Team von Andreas verstärkt.

Nach einem gemeinsamen Aufwärmprogramm von Ralf wurden die Seiten gewählt und das Spiel begann mit der Aufgabe der Funblocker. Doch die taktisch gut eingestellten Ballschubser konnten gleich aus einer guten Annahmen heraus den ersten Punkt erzielen. So lief der Satz am Anfang etwas hin und her, doch schnell nutzten die Ballschubser ihr technische Routine aus und gewannen den Satz mit 25:10.
Doch ausruhen gibt es nicht im Volleyball. Die Funblocker kamen bissig in den Zweiten und zeigten was in ihnen steckt. Schnell fanden sie die Lücken bei den Ballschubsern. Bis Mitte des Satzes konnten die Funblocker das Spiel ausgeglichen halten, dann setzte sich die Schlagkraft und die Übersicht der Ballschubser durch und der Satz ging mit 25:17 an die Ballschubser.
Irgendwie haben die Funblocker dann den Start des dritten Satzes verschlafen. Da ein Aufgabefehler, hier ein paar schlechte Annahmen und die Ballschubser führten schnell und deutlich. Konzentriert nutzen sie ihre Erfahrung. Sie ließen keinen Angriff der Funblocker mehr zu und schlugen selbst hart zurück.25:7

Ende eines fairen Spiels aber nicht des Abends. Im Anschluss wurden noch en paar Sätze gespielt und anschließend die Osterferien mit einem kleinen Imbiss eingeläutet.

An diesem Abend kamen für die Teams zum Einsatz:

Lisa Horsel, Sonia Stier, Jörg Stoffels, Stefan Nordmeyer, Roland Elwenn, Andreas Djocak, Farhan Hati und Michale Gollo.
René Hesse, Axel Rex, Sascha Suski und Ralf Hesse

 

Auswärtsspiel der Funblocker gegen Ahnatal

(Februar 2018)

Die Funblocker aus Dörnhagen warten immer noch auf ihren ersten Satzgewinn in dieser Saison. Mit 0:3 wurde am 9. Februar das dritte Spiel der Freizeitrunde gegen den SVW Ahnatal verloren. Neun Spielerinnen und Spieler reisten ins Sportzentrum nach Ahnatal und konnten den ersten Satz am Anfang gut mit den Ahnatalern mithalten. Letztendlich aber gab die bessere Annahme und das routiniertere Zusammenspiel den Ausschlag für den klaren Satzgewinn mit 14:25.

Der zweite Satz ging mit 9:25 recht schnell verloren. Leider konnte Angreifer Sascha Suski nicht oft genug eingesetzt werden und auch die Ballannahme machte in diesem Satz oft Probleme.

Trotz einer guten Mannschaftsleistung im dritten Satz, konnte auch dieser nicht gewonnen werden. Nach einem recht ausgeglichenen Start zogen die Ahnataler wieder davon und gewannen den Satz sicher mit 16:25.

Trotz der erneuten Niederlage war das Funblocker-Team mit Herz und viel Einsatz bei der Sache. Gespielt haben: Lisa Horsel, Sonia Stier, Farhan, Sascha Suski, Roland Elwenn, Jörg Stoffels, Walter Horstmann, Stefan Nordmeyer und Volker Kamin.

 

Für das Team > Volker Kamin

Erfolgreicher Start der Volleyballer in das Jahr 2018        (Jan. 2018)

Am Montag den 22. Januar 2018 hatte die „Ballschubser“ der Volleyballer der FSV Dörnhagen ihr erstes Spiel in 2018. In der Freizeitrunde Kassel hatten die PSTN in die Samuel - Becket - Anlage eingeladen.  PSTN hat sich aus zwei Teams der FZR Kassel zusammengeschlossen, um ihr spielerisches Potenzial zu erhöhen.

Beim Betreten der Halle gab es bei einigen Spielern der FSV betretene Gesichter. Die Halle ist für Volleyballer sehr niedrig. Da schienen die Schwierigkeiten vorprogrammiert.
Doch Trainer Ralf Hesse beruhigte das Team, denn immerhin müssen beide Teams damit leben.
Leider konnte Spielführer René Hesse aus beruflichen Gründen das Team nicht unterstützen.
Also waren wir gespannt, was der Abend bringen würde.

Im ersten Satz starteten die Ballschubser gleich voll durch. Die ersten Angaben stellten die Gastgeber vor Probleme, wodurch kein erfolgreicher Angriff zu Stande kam. Dafür knallte Sascha Suski einen Ball nach dem anderen zwischen die Spieler der PSTN. Aber auch Axel Rex,  Dennis Wagenknecht und Willi Karsten ließen sich nicht blocken. Dafür stellten alle einen guten Block. Sollte doch ein Angriff den Block passieren, die Abwehr besorgte den Rest.  Lisa Horsel, neu im Team, versorgte die Angreifer mit präzisen Bällen, ebenso wie Gerd Kühl. Schnell war der Satz mit 25:9 entschieden.

Mal sehen, was der unbeliebte zweite Satz bringt. Zunächst einmal verstärkten sich der Gastgeber mit einem Gastspieler der Dynamo Windrad und weitern Spielern! Auf der Seite der Ballschubser ersetzte turnusgemäß Stefan Cleff Willi Karsten. Der Satz begann zäher. Die Gastgeber hatten die erste Angabe und nutzten dies auch für einen kleinen Vorsprung. Die FSVler, im ersten Satz mit einer präzisen Annahme, bekamen den Ball nicht mehr zu den Stellspielern. Dadurch mussten diese lange Laufwege absolvieren und aufgrund der ungewohnten Hallenhöhe hatten die Bälle nicht mehr die Höhe und Präzision für die Angreifer. Aber alle kämpften. Unruhe kam keine auf. Auch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen wurden schnell weg gesteckt. Das Team kämpfte sich Punkt für Punkt heran und gewann schließlich den zweiten Satz mi 25:18.

Auch im dritten Satz verstärkten die PSTN sich nochmal. Der Trainer der FSV wechselte Willi wieder für Stefan, ließ das Team aber ansonsten unverändert. Es wurde ein schwerer Satz. Einfach weil der eine oder andere Spieler sich die Entscheidungen des Schiedsrichters zu sehr angenommen hatte. Dadurch entstand unnötige Nervosität und diese ließ die Konzentration schwinden. Doch das Team hielt zusammen. Man beruhigte sich gegenseitig, konzentrierte sich wieder auf das Spiel und antwortete mit gutem Spiel und starken Punkten. Die Gastgeber führten kurz vor Schluss 19:21. Kurze Auszeit, Konzentration und mit 25:21 geht der Satz an die Ballschubser.

Damit steht der FSV Dörnhagen, ohne Punkt und Satzverlust,  auf den zweiten Platz, direkt hinter Dynamo Windrad!

 

Heimspiel der Ballschubser vs.  TSV Körle

Qualität vor Quantität…

…so oder ähnlich kann der Abend beim Heimspiel der Volleyballer des FSV Dörnhagen beschrieben werden. Während die Gastgeber mit dem neuen Teammitglied auf insgesamt 7 Spieler kamen, standen bei den Gästen, TSV Körle, über 20 Spieler zur Verfügung. Bereits beim Einspielen wurden die Ligaziele der Gäste eindrucksvoll demonstriert: Siegen!

Bereits zu Beginn des ersten Satzes setzen sich die Gäste mit 6:2 in Führung. Viel Druck, klare Linie und Kampfgeist. Der siebte Spieler der Gäste wurde durch Rasseln, Trommelschläge und lauthalse Begleiter mit in das Spiel gebracht. Doch der FSV Dörnhagen, unter Leitung von Rene Hesse, wusste sich zu finden und als Team zu interagieren. Neben guten Blocksituationen konnten die sicheren, jedoch drucklosen Aufgaben der Körler kompensiert werden. TSV Körle setzte mit einer Durchschnittsgröße von ca. 2 m die vermeintlich stärksten Spieler ein. Doch war der Block und Abwehr der Dörnhagener stabiler und zermürbte das Spiel der Körler. Schließlich kam der Angriff mit vielen schnellen Attacken und auch Staffelspielen zum Zuge. Der Block und die Abwehr der Gäste hatte gegen das Variationsspiel der Gastgeber keine Chance. Durch die gute Abwehr, das zielsichere, präzise und für den Gegner nicht durchschaubare Zuspiel konnten sich die Angreifer des FSV Dörnhagen gegen den meist nur noch Einzelblock der Körler durchsetzen. Eine Aufschlagsserie zum Ende des Satzes zeigte die Schwäche in der Annahme auf  und bescherte den Satzsieg mit 25:16.

Der zweite, wie immer schwache Satz der Dörnhagener verlief ähnlich dem ersten Satz. Erst nach einer Auszeit und bestimmten, sowie direkten Tadel des Spielführers fanden sich die Spieler des FSV zusammen. Doch zwei weitere Punkte gingen aufgrund der direkten Kritik verloren, bevor umgeschaltet wurde und Punkt für Punkt zurückerkämpft wurde. Neben kritischen Schiedsrichterentscheidungen mit lauthalsen Auseinandersetzungen zwischen Körle und Dörnhagen ging der Satz knapp, 25:23, an Dörnhagen.

Im dritten Satz merkte man, dass sowohl Spieler, als auch Fans der Körler gebrochen waren. Auf dem Feld war der Faden endgültig gerissen und der siebte Mann verstummte. Hingegen konnte der FSV souverän und ohne Anstrengung mit 8 Punkten in Führung gehen und gewann schließlich verdient mit 25:15. Spielgewinn!
Zitat des Körler Spielführers: „Wir haben  keine Auszeiten  genommen, weil ihr so gut gestanden habt, dass uns kein Mittel mehr eingefallen ist!“

Dies Lob verdienten sich: Axel Rex, Eugen Peil, Dennis Wagenknecht, Ralf Hesse, René Hesse (Spielführer), Sascha Suski, Stefan Cleff, 

Ein aufregender, volleyballtechnisch sehr hoher, trotzdem fairer Abend klang bei einem Umdruck aus.
Als Fazit lässt sich sagen: Qualität siegt souverän!

Vielen Dank an Stefan Nordmeyer für die gute Schiedsrichterleistung und alle Beteiligten des Abends. Auf das es mehr solcher Abende gibt…

Erfolgreiches Volleyballturnier

 

Die Volleyballer der FSV Dörnhagen hatten für den 29. September 2017 zu ihrem traditionellen Mitternachtsturnier eingeladen. Es ist das 13. Mitternachtsturnier und zugleich das 43. Volleyballturnier der Dörnhagener gewesen.

Aus Stadt und Land folgten die Teams schnell der Einladung. So sagten innerhalb kurzer Zeit zehn Teams aus Baunatal, Dörnberg, Espenau, Kassel, sowie auch aus Göttingen ihre Teilnahme zu. Mit den beiden Mannschaften aus Dörnhagen war das Dutzend wieder voll.

Karl Heinz Schenk, als Vertreter des Bürgermeisters, eröffnete pünktlich um 19:00 Uhr das Turnier. Nach Worten des Vorsitzenden Ingo Pahl schloss Ralf Hesse als Organisator mit Hinweisen auf den Verlauf und die Regeln die Begrüßung ab.
Um 19:30 Uhr wurde auf drei Feldern das Turnier angepfiffen. Von Beginn zeigte sich, dass die Gruppen relativ ausgeglichen und die Leistungen wieder auf hohen Niveau waren. Die Vorrunde wurde mit nur zwei Spielsätzen gespielt, da ansonsten der Zeitplan nicht eingehalten werden konnte. Dies war gut so. Schon in den ersten Spielen musste jeweils in die „Verlängerung“ gegangen werden. Denn ein Satz oder auch das Spiel, wurden erst mit mindestens 2 Punkten Unterschied gewonnen! Ahnatal musste gleich im ersten Satz nachsitzen und benötigte vier Anläufe zum Satzgewinn gegen Dörnberg. Auf Feld B ein ähnliches Bild. Im Spiel Dynamo Windrad (zweiter im Vorjahr) gegen „Die Tequilas“ aus Vollmershausen, stand es nach zwei Sätzen unentschieden. In Sätzen und Punkten! Also nachsitzen. Hier setzten sich dann die jungen Spieler von Dynamo durch. So wurde die Vorrunde erst nach 23:00 Uhr beendet. Für die Finalrunde hatten sich dann sechs Teams qualifiziert. Erfreulicherweise auch ein Team aus Dörnhagen.

Leider verletzte sich ein Spieler aus Espenau schwer, so dass René Hesse und Johannes Kühl als Notfallteam gefordert waren und somit zunächst für die Dörnhagener Ballschubser ausfielen. Erst nach dem Abtransport des Verletzten durch den Notarzt, konnten die Beiden wieder in das Geschehen eingreifen.
Auf diesem Wege gute Besserung nach Espenau und Dank an unser Rettungsteam.

Während in der Finalrunde um den Einzug in das Finale gekämpft wurde, spielten die anderen Teams um die Plätze. Dabei wurde auf hohem Spielniveau fair um jeden Punkt gefightet. Ja, richtig gekämpft. Als Beispiel sei gesagt, dass „Die Tequilas“ aus Vollmershausen letztendlich nur einen Spielpunkt besser als Los Invalidos von der ACT Kassel gewesen sind. Dies aus der Summe aller Spiele der Platzierungsspiele! Die Funblocker aus Dörnhagen verloren unglücklich ihre Spiele mit nur 2 Punkten. Also Spannung bis zuletzt und bis zum letzten Platz.
Die Ballschubser aus Dörnhagen verloren ebenso knapp die beiden Spiele und verpassten knapp den Einzug der Finalspiele.  So verloren sie gegen den letzt- und diesjährigen Gewinner mit zwei Punkten unterschied, ebenso wie gegen den später Drittplatzierten.

Das Endspiel entschieden die Baunatal gegen Dynamo Windrad um 02:30 Uhr mit 2:0 für sich.
Auf den Plätzen folgte der Reihenfolge nach;  „Die Schmetterlinge“ aus Göttingen, TSV Körle, „Ballschubser“ aus Dörnhagen, Moskitos (ACT Kassel), „Die Tequilas“, Los Invalidos (ACT), SVW Ahnatal, TSV Dörnberg, „Die Netzaktivisten“ aus Espenau, „Funblocker“ aus Dörnhagen.

Die Siegerehrung wurde von Ingo Pahl, Fritz Krebs und Ralf Hesse durchgeführt.

Während dem gesamten Turnier wurden alle Spieler, Gäste und Zuschauer professionell von dem „Thekenteam“ Florentine Schnitger und Heidelore Koch versorgt. Hierfür ein besonderes Dankeschön, denn euch ist es besonders zu verdanken, dass es allen gefallen hat und schon wieder Anmeldungen für das kommende Turnier vorliegen.

Bedanken möchte ich mich aber auch bei allen Helferinnen und Helfern die unerkannt im Hintergrund die Fäden gezogen, auf-/abgebaut oder einfach angepackt  haben und dafür sorgten, dass ein solch großes und spektakuläres Turnier überhaupt stattfinden kann. Beispielhaft sei hier nur Stefan Nordmeyer erwähnt, der das Organisationsbüro geleitet und immer wieder für die entsprechenden Spielpaarungen oder Schiedsrichter gesorgt   und dabei die Ergebnisse schnell ausgewertet und umgesetzt hat.

Danke auch an die Gemeinde Fuldabrück, die uns kostenfrei die Halle mit all seinen Einrichtungen zur Verfügung stellte. Dies ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Um 04:30 Uhr hieß es dann „Licht aus“.

Ralf Hesse

Fotostrecke vom Volleyball-Mitternachtsturnier 2017

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Letzte Aktualisierung: 17.11.2018 (45940)

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